Wenn ich Sonntags die Benachrichtigung über ein Einschreiben aus letzter Woche finde, stresst mich das... Ein Bussgeldbescheid? Die Kündigung? Anwaltliche Einforderung von Alimenten? Man macht sich ja Gedanken.
Nutzt nix, Montags ruft der Job, 120km vom heimatlichen Standort der Edeka Postfiliale entfernt. Sieben Tage liegt so ein Einschreiben, also bis Dienstag. Es lässt mir keine Ruhe, ich plane abendliche Homeofficetätigkeit ein und fahre am frühen Nachmittag heim.
18.00 Uhr, Postamt, es ist schon so viel schief gelaufen in diesem Headquarter des Versagens. Vor vier Jahren war ich das letzte mal zwangsweise dort, seitdem weiss ich, dass es reicht Buchstaben anhand ihrer Form vergleichen zu können um Postbedienstete zu werden. Seitdem habe ich Blutdruck und nun beschreite ich den Laden um mir ggf. unangenehme Schriftstücke abzuholen.
18:02 Uhr, die Schlange ist nicht lang, ein neues Gesicht am Schalter lässt hoffen.
18:04 Uhr, genervt schiebt mir die junge Aushilfsbeamtin im Edekakittel meinen Abholschein zurück... Ein Blick in die Schublade und sie ätzt: "Nein, das ist zu alt. Die Sendung wurde an den Absender zurück geschickt".
18:07 Uhr, ein flaues Gefühl im Magen. Verpasste Einspruchsfristen, Gerichtsvollzieher, Punkte in Flensburg, die Klage auf Unterhalt für sieben Kinder von denen ich noch nichts wusste lässt sich nicht abwenden, der Führerschein ist futsch, ich bin arbeitslos. Die Nacht wird schlaflos.
18:10 Uhr, ich wähle die Nummer der Post-Hotline. Eine freundliche Dame sagt mir, meine Sendung sei definitiv bis Übermorgen in der Postfiliale.
18:12 Uhr, ich stehe in einer endlosen Schlange, die Bedienung am Postschalter (Kernkompetenz Wurst- oder Käsetheke) hat mich erspäht und wirft mir einen mitleidigen Blick zu, Entschlossenheit blitzt in Ihren Augen. In meinen auch...
18:23 Uhr, ich bin dran. Freundlich bitte ich die Bedienung nochmal nachzusehen, erkläre Ihr die Aussage der Hotline. Sie bleibt hartnäckig, nein, kein Brief für Tim, da braucht Sie auch nicht nochmal nachsehen.
18:25 Uhr, ich bestehe auf eine schriftliche Bestätigung, dass ich meine Sendung abholen wollte, fristgerecht! Man muss ja vor Gericht was in der Hand haben. Sie weigert sich. Ich bin aber doch entschlossen... Die Schlange hinter mir wird länger. Der Gesichtsausdruck von "Ihr" wird langsam verzweifelt. Ich verlange nach dem Vorgesetzten.
18:31 Uhr, die Schlange wächst, Sie versteht mein Problem nicht. Die Menge hinter mir wird ungeduldig, ich muss an schreckliche Bilder einer Massenpanik denken. Es gibt keinen Vorgesetzten sagt Sie immer wieder, ich glaube Ihr nicht. Sie kann nicht die Scheffin sein. Ist Sie auch nicht, ich weigere mich (unglaublicherweise immer noch relativ freundlich) zu gehen. Ich brauche doch einen gerichtsfesten Nachweis meiner Abholabsicht.
18:35 Uhr, die Schlange hinter mir wächst weiter, ich stehe vorn und telefoniere erneut mit der Hotline. Meinen Platz gebe ich nicht auf! Ein Formblatt zur Nachverfolgung von verlorenen Einschreiben gibt es, so sagt man mir. Ich gebe diese Information weiter . Nein, es gäbe kein Formular, "Doch" sage ich, "Nein" sagt Sie. Ich bestehe darauf mit dem Scheff des Ladens zu sprechen, Sie ruft Ihn an. Sie weint nun.
18:41 Uhr, der Scheff, welche eine Scheffin ist (Frau P., Edeka Lensahn) gibt sich kaum Mühe mein Anliegen anzuhören. Sie erklärt die Polizei zu rufen, wenn ich nicht aufhöre die Bedienung zu belästigen. Ich bin dann mal sprachlos. Ich lege auf. Mit letzter Kraft forme ich halbwegs freundliche Worte und verlange das Formular. Jetzt bin ich stur. Sie weint, das tut mir leid. Ehrlich. Nach einigem Gekrame bekomme ich ein Formular. Ich mache Platz in der Reihe, unter tödlichen Blicken der Schlange gehe ich zum Tisch um mein Formular auszufüllen.
18:48 Uhr, ok, was soll ich ins Formblatt eintragen? Die Bezeichnung lautet: "Nachverfolgung von Zahlungen und Überweisungen". Ich habe nicht richtig hingeschaut, mein Platz in der Reihe ist futsch. War das Absicht? Ich werfe der Wurstverkäuferin das nutzlose Blatt hin und gehe raus. Ich bin nicht mehr entspannt. Rauchen... Hotline anrufen... Klagen... Nicht aufregen...
18:50 Uhr, ich habe eine offizielle Vorgangsnummer. Nur nichts schriftlich. Man wird sich bei mir melden. Die Minute Hotline kostet vom Handy 42 Cent. Ich könnte jetzt gehen, entscheide mich aber für Rache. Das falsche Formular, die Polizeidrohung (ich bin doch Kunde?) es hat mich geärgert. Stehe wieder in der Schlange.
18:57 Uhr, freundlich bitte ich die Bedienung mir doch das passende Formular auszuhändigen. Sie ist jetzt nicht mehr entspannt, nicht mehr entschlossen. Sie ruft einen kräftigen Fleischer zu Hilfe. Ich will das Formular und erkläre Beiden die Sache mit den Alimenten und den Punkten und dem Führerschein. Nun ruft Sie bei der Hotline an, um sich erklären zu lassen, wo das richtige Formular liegt. Man kann Ihr nicht helfen.
19:05, der echte Postbeamte kommt und holt Briefe ab. Ich erkläre Ihm den Vorfall. Er meint, im Postlager läge ein Einschreiben. Ich fahre mit Ihm später dort hin, ich habe Hoffnung. Die Schlange ist erleichtert. Frau Käse weint immer noch. Ich bestelle einen Kaffee. Gut am Edeka Postamt... Es gibt auch einen Bäcker.
19:15, es ist nicht mein Einschreiben. Ich fahre zurück zu "Ihr". Die Sache mit der Polizei hat mich ein wenig aufgebracht. Ich will jetzt mein Formular. Edeka hat bis 22 Uhr auf. Es gibt ja einen Bäcker, ich mache mich bereit auf einen langen Abend am Postschalter. Packe Taschentücher ein, Sie heult bestimmt wieder. Nein, kein Mitleid!!!
19:20, ich weiss nun, wie Billy the Kid sich beim Duell gefühlt hat. Die Taschentücher und meinen Abholschein in der Hand betrete ich die Edeka-Wurst-Post. Ich sehe Sie, Sie lächelt. Hat meine Sendung gefunden. Hinter der Schublade. Ich Quittiere den Empfang, unfähig etwas zu sagen. Die Quittung stecke ich zusammen mit dem Abholschein ein... Uff.
Und weiter? Nun, keine unangenehme Post vom Amt, kein Bussgeldbescheid, nur die Bremshebel von PM Tuning aus England. Schön sind sie... Ich freue mich, kaufe Milka Schokoherzen und bringe sie der Wurst-Post-Bedienung. Diese weint und ich gehe schnell. Weinende Frauen berühren doch mein Herz.
30.8.11
18.10.10
Dieter Bohlen bricht Werbevertrag nach PETA Kritik
Seit einem Jahr macht Dieter Bohlen Werbung für die Würstchen von „Wiesenhof“. Jetzt macht der Pop-Titan damit Schluss – obwohl sein Vertrag mit dem Fleischfabrikanten noch bis Ende 2011 läuft.
„Ich werde keine weiteren TV-Spots drehen“, sagt Bohlen zu BILD. Damit reagiert der Musik-Millionär auf die Kritik der Tierschutzorganisation PETA, die „Wiesenhof“ Tierquälerei bei der Hühnerhaltung vorwirft.
Zum Bild Artikel
„Ich werde keine weiteren TV-Spots drehen“, sagt Bohlen zu BILD. Damit reagiert der Musik-Millionär auf die Kritik der Tierschutzorganisation PETA, die „Wiesenhof“ Tierquälerei bei der Hühnerhaltung vorwirft.
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10.9.10
Nasse Worte einer lieben Kollegin...
...ich bin durch tausende von Pfützen gewatet, habe schnellende Flüsse durchquert, mit Regenwürmern gekämpft und dem Himmel meinen Schirm entgegengehalten - nur, um euch, das Wasser bis zu den Knien und völlig durchnässt, sagen zu können: "Es regnet... aber ganz arg."
27.3.10
Lyrisches Fundstück...
Die Katze erbricht die Reste der Maus,
ich seh es und schimpfe und motze,
ich öffne die Fenster,
im ganzen Haus riechts jetzt nach Mietzekotze.
ich seh es und schimpfe und motze,
ich öffne die Fenster,
im ganzen Haus riechts jetzt nach Mietzekotze.
8.12.09
30.11.09
25.11.09
Linda kam am vierten Dezember...

Hundemädchen Linda sollte es gut bekommen bei mir! Leider wurde sie kurz vor Ihrer Ausreise aus Spanien vom Rudel in die Mangel genommen. Die Meldung aus Spanien war: "Sie hat bei einer Rauferei was abbekommen, ist aber verarztet und kann transportiert werden." Verbunden und bandagiert wurde sie verladen für Ihre Reise nach Österreich. Hier angekommen habe ich Sie Samstag morgens um 9.00 Uhr aus dem Lieferwagen in Empfang genommen. Ich hatte mit einer oder mehreren Narben gerechnet, aber als ich Linda sah war ich sprachlos.
Beisserei oder Rauferei war wohl untertrieben, ärztlich versorgt war Sie wohl, leider ohne Erfolg. Handflächen grosse Löcher ganz ohne Haut. Der Schwanz fast abgetrennt und abgestorbene Hautfetzen bis herunter zum Darmausgang. Das rechte Hinterbein doppelt so dick wie normal, die Entzündungen der riesigen offenen Wunde an der rechten Flanke waren ins Bein gelaufen...
Auf direktem Wege zum Tierarzt, dort hat die Kraft Sie verlassen. Die zur Untersuchung nötige Narkose Spritze war noch nicht ganz drin, da sank Linda schon in meinen Armen zusammen. Sie war erlöst, die Reise muss unfassbar schmerzhaft für Sie gewesen sein. Bei mir im Auto konnte Sie sich nicht hinlegen und hat geweint. Durch den von Entzündungen geschwächten Körper mussten die Nieren nachhaltig geschädigt worden sein, sagte der Doktor. Wir haben uns weitere Untersuchungen geschenkt. Was nutzt es? Laut Tierarzt wären umfangreiche Hauttransplantationen nötig gewesen, eine Amputation des Schwanzes, das hochgradig entzündete und geschwollene Bein, eitrige einfach "zugeklappte" Reiß- und Bisswunden...
Ein langfristiger stationärer Aufenthalt in der Tierklinik wäre notwendig gewesen. Das hat Linda sich erspart. Wenn nur eine vernünftige Erstversorgung stattgefunden hätte. Den lieben Menschen, die Linda nach Österreich gebracht haben, wurde die Hundedame als "transportfähig" untergeschoben, durch den Verband konnte sich auch keiner ein Bild machen. Warum? Wir sind so traurig! Linda hat Ihre Ruhe gefunden und Ihre letzten Minuten bestimmt noch gespürt das Sie jemand im Arm hält der Sie liebt, der sehnsüchtig auf Sie gewartet hat.
Die Bilder mache ich sehr klein, bitte gut überlegen ob man sie (auf Klick) vergrössern möchte...
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22.11.09
Gerade gefunden...
...das einzige Bild, was ich von meinem kleinen Autochen gemacht habe. Hier in Austria vermisse ich den Kleinen nun doch.
4.11.09
Stromberg Zitat:
"Ich bin für klare Hierarchien. Gott hat ja auch nicht zu Moses gesagt: 'Hier Moses, ich hab da mal was aufgeschrieben, was mir nicht so gut gefällt. Falls du Lust hast, schau doch da mal drüber.' Nein, da hieß es: Zack, 10 Gebote! Und wer nicht pariert, kommt in die Hölle. Bums, aus, Nikolaus ..."
1.11.09
erste "Nullgrad Runde" dieses Jahr
...man muss dem Nebel nur davonfahren. Bei 0 Grad und dicker Suppe losgefahren und nach nur zwanzig Minuten die Sonne gefunden. Manchmal wird der Optimismus doch belohnt.


27.9.09
Wir waren auf dem Schober (nur für geübte)

Nach unzähligen Kletterstunden in Hamburger Hallen waren nun die Alpen fällig. Das Schild "nur für geübte" nötigte uns schon einen gewissen Respekt ab. Die lokale Presse schreibt zu unserem Ziel:
"Osterhorngruppe generell unterschätzt"
"Generell werden die Berge der Osterhorngruppe unterschätzt. Sie sind alle als Wandergebiet ausgewiesen, aber wenn man sich das mit Bergwald, vielen Felsbändern und steilen Grasflanken kombinierte Gelände ansieht, ist es in Wahrheit hochalpin. Die Steige sind zum Teil ausgesetzt und erfordern Trittsicherheit", sagt Estolf Müller.
Trittsicher und schwindelfrei - nicht jeder der sich auf den Schober wagt, kann das für sich beanspruchen, das zeigte der Lokalaugenschein. Ein kleiner Stolperer über eine Wurzel, ein kleiner Ausrutscher auf dem Geröll und schon stürzt man über steiles Gelände ab.
Der 1.328 Meter hohe Schober ist ein beliebtes Wanderziel für Einheimische und Urlauber. Kein allzu gefährlicher Berg möchte man meinen, der Weg startet ganz harmlos durch den Wald, aber das ändert sich rasch.
Die Bergrettung muss hier mehrmals pro Saison Verletzte bergen, auch tödliche Abstürze passieren immer wieder. Das Hinweisschild "Nur für Geübte" wird dabei nicht immer ernst genommen.
Wir waren perfekt ausgerüstet und haben es geschafft! Hier alle Bilder: Bilder vom unglaublichen, alpinen Schoberausflug mit Steffi und Helen
15.9.09
13.9.09
Bilder aus der Hansestadt *romantisch*

Titel gem. HH Abendblatt: Linke Randalierer im Scheinwerferlicht... na, wer da wohl mit zanken angefangen hat; bis einer heult un dann wills keiner gewesen sein ;-)
28.7.09
Mit der vererbten Weichschwanz (Klassik) unterwegs...
Wir hatten Glück am Wochenende. Nach einem missglückten Versuch die freien Tage sportlich zu verbringen (Harley XR 1200), haben wir es doch genossen mit der dicken Heritage Softail die Gegend unsicher zu machen. Auf der XR war eine Fahrzeit > 15min auf dem Beifahrersitz nicht zuzumuten. Ja, der freundliche offizielle hat es mir gesagt...


27.7.09
24.7.09
Durchbruch in der algorithmischen Oberflächenbehandlung
Pöndorfer Perlin Noise Oberflächenveredlung, erste vorzeigbare Ergebnisse anlässlich der Jubelveranstaltung "1200 Jahre Pöndorf" umgesetzt!
Am Donnerstag Abend, 20.00 Uhr CET war es soweit. In einer spektakulären Fertigungspräsentation wurde ein gewöhnlicher Nissan Maxima ertses Testobjekt für die innovative Innovation! Fraktale Perlin Noise Auflagerung von dreidimensional multiplikierten H2O Elementarteilchen in veränderlichem Aggregatzustand. Fantastisches Ergebnis!!!
24.5.09
Segway fahren in Linz, auf den Spuren der Königin...

Blinde Ausserirdische auf der Suche nach der Königin... Gerüstet mit den Segway Transportmaschinen schwärmen die Männchen orientierungslos umher... Wo kann Sie sein?
Später haben wir Sie gefunden. Vor der Hitze zuflucht gesucht und ganz in der Nähe gefunden!Wenn sich die gelegenheit ergibt unbedingt ausprobieren! Bringt viel Spass!
Morgens ein kühles Koks...

Hier (Bild), hier (Tagesspiegel) und hier (welt.de) wird auf das Verbot von Red Bull Cola in verschiedenen deutschen Bundesländern eingegangen. War das zur Markteinführung von Red Bull Energy Drink nicht ähnlich? Verbote und Kritik hier und dort? Hat es den Verbraucher (besonders die junge Zielgruppe) nicht eher neugierig gemacht? Das Interesse auf das Produkt gelenkt? Soll hier keine Kritik sein! Hut ab, genau das hat mein Lieblingsgetränk gebraucht. Political Marketing @ its best! Red Bull, Du bist Deutschland! Prost...
23.5.09
Immobilien Präsentation in Saalbach

Harley Treffen, immer wieder ein Highlight... Folgende Thesen: Als Mann erlebt man nicht nur die Midlife-Krise, nein, auch die Pubertät kommt offensichtlich zweimal vor. Und zwar in umgekehrt proportionaler Intensität zur Potenz. Ich hoffe es erwischt mich nicht auch irgendwann so heftig.
Alternde Herrschaften in schwarzen Anoraks mit orangem "Racing" Streifen bezahlten über 50 Euro Eintritt um ihre unfahrbaren Custom Bikes zu präsentieren. Ich muss es ja zugeben; der Klang eines Motors ist in meinen Ohren nicht das schlimmste. Aber der Motor dient doch in erster Linie der ambitionierten Fortbewegung?! Nicht so bei der Altherrenmannschaft der europaweit angereisten H*G Truppe. Natürlich wurde mit "Hänger" gereist. Der Schmutz und die Bandscheiben... die besten Zeiten sind vorbei. Natürlich gab es auch echte Fahrmaschinen, lässige Motorräder die einen eigenen Stil transportieren und auch interessante Studien. Respekt! Aber darüber kann man nix lustiges lästern.
Eine Online-Bekanntschaft einer On- und Offline Freundin (so ist das heute!) erklärte mir mit wenigen Worten seine Lebensphilosophie und schaffte es natürlich umgehend meine ganze Sympathie für sich zu gewinnen. Und es spricht kein Neid, die Karre würde ich nicht geschenkt nehmen. Also der liebe Bua sprach: "Ich schraube alles an meinem Motorrad! Und dann gehe ich zur Maniküre, es muss ja Niemand sehen." Lieber J. aus M. du hast recht. Es gehört wirklich ein Mindestmaß an Hygiene dazu wenn man sich als beliebter Finanzjongleur des Abends den Finger in den Po steckt. Du warst zwischen allen gegelten Asphaltcowboys mein Lieblingsspezl.
Ganz weit vorne auch die kleinwüchsigen Anabolika-Outlaws, die mit einem V8 zwischen den Beinen versuchen nochmal die Kurve zu kriegen und einer Geschlechtsumwandlung zu entgehen. So eiert der "BossHoss" Leasingnehmer auf seinem airbrushverzierten Stahlhaufen hilflos über die Showmeile, lässt mangels Fahrkompetenz nur das Hinterrad durchdrehen und hofft auf übrig gebliebene Ü45 Fregatten die sein Balzgebaren entgegennehmen. Und man kann mutmassen... ernsthafte Befürchtungen ob einer erfolgreichen Befruchtung braucht sich keine der Damen zu machen. Also Ladys, HarleyHoneys und Chapterschlampen, auch wenn die Wechseljahre noch nicht durch sind, gönnt Euch den Spass und nehmt Euch mal eines solchen Exemplars an. Er zahlt auch den Prosecco. Und die Pfoten sind garantiert sauber! So, jetzt ist schluss, ich google nun mal wo hier in der Nähe eine Maniküre zu bekommen ist.
Im Sinne der Strassenverkehrsordnung...

...war ich heute wohl zeitweise ungezogen. Aber für Euro 18,- (Eintritt zur Grossglockner Hochalpenstrasse) die Garantie auf diverse Kurven und keine Polizeikontrolle. Wer soll dazu schon "Nein" sagen??? Aufi ging es zügig und rund, runter war, naja, sagen wir mal suboptimal. Bis Kehre 4 lief es ganz gut, erstaunt hat mich die RoadGlide vor mir. Offensichtlich ein ortskundiger :-) Also schön den Pass runter, irgendwann wird die vordere Bremse teigig, macht ja nix, wir haben ja zwei. Leider war die Kühlung bei 30 Grad nicht so effektiv. Die hintere Bremse kocht auch irgendwann, nix bremst.
Ganz schön wach ist man da plötzlich und man erinnert sich an den Hinweis die Bremsflüssigkeit öfter mal zu wechseln. Das mache ich ganz bald. Musste ich auch dem netten Mann vom ADAC versprechen. Der hat mich nämlich mit runter genommen.Danach ging es mit erfrischter Bremse weiter nach Hause. 480km, ich hänge das Video mal hier über... Gute Nacht, morgen ist es trocken. Brummmmmmmm
17.5.09
Wie viele Menschenjahre sind ein Mopettjahr?
Mit dem Alter ist das bei uns Krafträdern so eine Sache. Bei Hunden sagt man ja, ein Hundelebensjahr entspricht sieben Jahren eines Menschen. Aber ich bin erst fünf und fühle mich wie 140. Kolleginnen von mir sind bereits 20 oder noch älter und fühlen sich zwar etwas übergewichtig aber sonst fast wie neugeboren.
Vielleicht vergleicht man mein Alter doch direkt mit dem Menschen. Die aufgetakelten Kolleginnen werden immerzu in Watte gepackt, mit Schmuck behängt und müssen fast nie etwas tun. Und wenn doch, dann "repräsentieren" sie nur. Pah, Tussen!!!
Ich im Gegensatz musste vom ersten Tag meines Lebens an richtig ran. Die ersten Wochen waren entsetzlich. Ich wurde gegen meinen Willen nach Deutschland verfrachtet, bekam ein riesiges Namensschild an den Hintern geschraubt (ich durfte noch nichtmal mitreden bei der Auswahl des Namens!) und wurde dann an wechselnde Männer vergeben. Dauernd jemand anderes, niemand interessierte sich für meine Jungfräulichkeit! Ich wurde richtig rangenommen, ja benutzt! Und so fühlte ich mich auch. Wie eine billige Prostituierte wurde ich von Kerl zu Kerl gereicht, jeder hatte mal kurz seinen Spass auf mir. Rauf, volle Leistung, runter und vergessen. Irgendwann war es mir zu viel, ich konnte nicht mehr und zack hatte ich einen Nervenabriss. Ich glaube das nennt man so. Einer meiner Gaszüge war der üblen Behandlung nicht mehr gewachsen. Ich kam ambulant in ein Krankenhaus, es war aber eher eine Schönheitsklinik. Sie haben es da hinbekommen, aber irgendwie fühlte ich mich "zweiter Klasse". Leute gingen vorbei, viele sagten: "Ist ja ganz nett die Kleine, vielleicht was für meine Frau". Hin- und hergerissen war ich da. Eine Frau würde mich sicherlich nicht so grob behandeln. Andererseits war ich nicht aus Zucker, die üblen Kerle haben von mir alles gefordert und ich tat mein Bestes. Irgendwie war der Ehrgeiz in mir Stärker als die Resignation. Ich würde es Allen zeigen! Nur wissen wo ich hingehöre, das war mir schon wichtig, damals.
Später habe ich erfahren das wenigstens einige der Männer gut über mich berichtet haben. Zu mir hat keiner was gesagt. Aber interessiert hat es mich eh nicht. Ist mir egal was fremde Kerle von mir halten. Sollen sie doch reden wie sie wollen!
Die Zeit als Amüsierobjekt war gottlob recht schnell vorbei. Ich wurde hergerichtet und kam in ein Schaufenster, "Edelpuff" dachte ich, aber es war kein Laufhaus. Ich durfte mich ausruhen und wurde sogar regelmässig abgestaubt. Es kamen Männer die mich in höchsten Tönen lobten.
Haben wollte mich aber keiner. Immer wurde ich Ihren Frauen vorgestellt, immer die gleichen Sprüche: "Besser als Deine Honda. Eine echte Harley. Schön niedrig." Dann immer die selben blöden Kommentare: "Äh, Gussräder. Die hat ja keine Speichen. Nur eine 883...". Jeden Tag die gleiche Leier, ich konnte es nicht mehr hören. Die Männer im Schaufenster (Sie nanten es Harley-Store, viele Leute haben aber beim rausgehen auch "Drecksladen" gesagt, habe ich genau gehört) standen irgendwann um mich herum und überlegten was sie mit mir machen können. "Andere Räder muss Sie haben", "Mehr Chrom", "Ledertaschen", "Einen fetten Tank".
Fuck, ich wollte durch Leistung überzeugen und nicht durch mein Aussehen. Ich war zufrieden mit mir (ok, ich war etwas pummelig. Sport würde helfen, da war ich mir sicher!). Niemals wollte ich eine von diesen aufgetakelten, fetten Tussies werden!
Der Mann aus dem Drecksladen, äh Harley-Store, gab mir eine letzte Chance. "Wenn die Presse-Sporty nicht bis ende Oktober weg ist, dann baut Ihr die über den Winter um!". Was meinte er mit "Presse-Sporty"? Ich weiss es bis Heute nicht, aber ich hatte Glück. Irgendwann im September kam ein Typ in den Laden und fragte nach mir.
"Ich suche eine Sporty, 883er mit Gussrädern, Farbe egal." "Hier bin ich!!!" wollte ich brüllen, aber meine Batterie war abgeklemmt. Kein Geräusch konnte ich rausbringen. Der Mitarbeiter im Drecksladen mochte mich nicht, er zeigte dem Typen erst alle Anderen. Die ganzen aufgetakelten Fregatten... Naja, nicht mein Tag. Die Schönheitsoperation rückte näher. Werden Menschenfrauen in der Schönheitsklinik auch dicker gemacht?
"Und was ist mit dieser da? Die Silberne?" Ich sah mich schon festgebunden auf dem OP-Tisch stehen. Doch bei diesem Satz wurde ich aus meinem Alptraum gerissen. Er meinte mich! Sie kamen näher und ich konnte Ihn mir ein wenig ansehen während er an mir rumfummelte. Er war nicht wie die Anderen. Und er war alleine. Keine Frau dabei. Die anderen Menschen, die ich sonst zu sehen bekam, waren eigentlich in zwei Gruppen einzuteilen. Die Einen sahen irgendwie seriös aus waren aber meist ganz schön dumm. Die Anderen waren finstere Typen, hatten müffelige Ledersachen an und beiden gemein war, das sie mich immer ihren Frauen vorstellten. Dieser hier sah normal aus, stellte Fragen zu meiner Vergangenheit und wollte sich irgendwann sogar auf mich draufsetzen. "Yess, nimm mich!", dachte ich. "Kann man die hinten höher legen? Die Gabel vielleicht weiter reinschieben?". Solche Fragen kannte ich nicht. Ich wusste nichts damit anzufangen, aber irgendwie waren da "gute Vibrations". "Die nehme ich". Das wollte ich hören. Ich war glücklich!
Alles wurde gut, wie es weiterging erzähle ich ein anderes mal. Jetzt bin ich echt fertig, eingangs habe ich ja schon erwähnt... ich fühle mich wie 140. Aber aufgeben kommt nicht in Frage. Wir arbeiten dran. Ich kann immer noch meine Reserven mobilisieren, hin- und wieder bekomme ich eine Bluttransfusion und neue Pellen. Aber ich saufe, das muss ich mir abgewöhnen. Und bin irgendwie manchmal klapperig.
Im letzten Winter war ich sogar total antriebslos. Nun sind wir glaube ich im Urlaub um die Zeit bis zum Krankenhausaufenthalt (eine Sportklinik!) zu überbrücken. Urlaub ist auch leicht gesagt. Ist eher so ein Aktivurlaub, ich muss mehr leisten als je zuvor. Sonst wurde so ein bis zweimal im Jahr Höchstleistung von mir gefordert, jetzt wird es mir jeden Tag so richtig besorgt.
Oft macht es Spass, aber ich habe auch manchmal keine Lust. Dann stelle ich mich "klapprig" und es wirkt. Ich werde dann besonders beachtet, irgendwas feines gibt es dann immer. Frisches Öl, Super Plus, neue Zündkerzen und meine oft so schlappe Primärkette ist danach auch immer ganz gespannt. Naja, wie gesagt... Ich bin jetzt müde. Heute wird gezeltet.
Ich im Gegensatz musste vom ersten Tag meines Lebens an richtig ran. Die ersten Wochen waren entsetzlich. Ich wurde gegen meinen Willen nach Deutschland verfrachtet, bekam ein riesiges Namensschild an den Hintern geschraubt (ich durfte noch nichtmal mitreden bei der Auswahl des Namens!) und wurde dann an wechselnde Männer vergeben. Dauernd jemand anderes, niemand interessierte sich für meine Jungfräulichkeit! Ich wurde richtig rangenommen, ja benutzt! Und so fühlte ich mich auch. Wie eine billige Prostituierte wurde ich von Kerl zu Kerl gereicht, jeder hatte mal kurz seinen Spass auf mir. Rauf, volle Leistung, runter und vergessen. Irgendwann war es mir zu viel, ich konnte nicht mehr und zack hatte ich einen Nervenabriss. Ich glaube das nennt man so. Einer meiner Gaszüge war der üblen Behandlung nicht mehr gewachsen. Ich kam ambulant in ein Krankenhaus, es war aber eher eine Schönheitsklinik. Sie haben es da hinbekommen, aber irgendwie fühlte ich mich "zweiter Klasse". Leute gingen vorbei, viele sagten: "Ist ja ganz nett die Kleine, vielleicht was für meine Frau". Hin- und hergerissen war ich da. Eine Frau würde mich sicherlich nicht so grob behandeln. Andererseits war ich nicht aus Zucker, die üblen Kerle haben von mir alles gefordert und ich tat mein Bestes. Irgendwie war der Ehrgeiz in mir Stärker als die Resignation. Ich würde es Allen zeigen! Nur wissen wo ich hingehöre, das war mir schon wichtig, damals.
Später habe ich erfahren das wenigstens einige der Männer gut über mich berichtet haben. Zu mir hat keiner was gesagt. Aber interessiert hat es mich eh nicht. Ist mir egal was fremde Kerle von mir halten. Sollen sie doch reden wie sie wollen!
Die Zeit als Amüsierobjekt war gottlob recht schnell vorbei. Ich wurde hergerichtet und kam in ein Schaufenster, "Edelpuff" dachte ich, aber es war kein Laufhaus. Ich durfte mich ausruhen und wurde sogar regelmässig abgestaubt. Es kamen Männer die mich in höchsten Tönen lobten.
Haben wollte mich aber keiner. Immer wurde ich Ihren Frauen vorgestellt, immer die gleichen Sprüche: "Besser als Deine Honda. Eine echte Harley. Schön niedrig." Dann immer die selben blöden Kommentare: "Äh, Gussräder. Die hat ja keine Speichen. Nur eine 883...". Jeden Tag die gleiche Leier, ich konnte es nicht mehr hören. Die Männer im Schaufenster (Sie nanten es Harley-Store, viele Leute haben aber beim rausgehen auch "Drecksladen" gesagt, habe ich genau gehört) standen irgendwann um mich herum und überlegten was sie mit mir machen können. "Andere Räder muss Sie haben", "Mehr Chrom", "Ledertaschen", "Einen fetten Tank". Fuck, ich wollte durch Leistung überzeugen und nicht durch mein Aussehen. Ich war zufrieden mit mir (ok, ich war etwas pummelig. Sport würde helfen, da war ich mir sicher!). Niemals wollte ich eine von diesen aufgetakelten, fetten Tussies werden!
Der Mann aus dem Drecksladen, äh Harley-Store, gab mir eine letzte Chance. "Wenn die Presse-Sporty nicht bis ende Oktober weg ist, dann baut Ihr die über den Winter um!". Was meinte er mit "Presse-Sporty"? Ich weiss es bis Heute nicht, aber ich hatte Glück. Irgendwann im September kam ein Typ in den Laden und fragte nach mir.
"Ich suche eine Sporty, 883er mit Gussrädern, Farbe egal." "Hier bin ich!!!" wollte ich brüllen, aber meine Batterie war abgeklemmt. Kein Geräusch konnte ich rausbringen. Der Mitarbeiter im Drecksladen mochte mich nicht, er zeigte dem Typen erst alle Anderen. Die ganzen aufgetakelten Fregatten... Naja, nicht mein Tag. Die Schönheitsoperation rückte näher. Werden Menschenfrauen in der Schönheitsklinik auch dicker gemacht?
"Und was ist mit dieser da? Die Silberne?" Ich sah mich schon festgebunden auf dem OP-Tisch stehen. Doch bei diesem Satz wurde ich aus meinem Alptraum gerissen. Er meinte mich! Sie kamen näher und ich konnte Ihn mir ein wenig ansehen während er an mir rumfummelte. Er war nicht wie die Anderen. Und er war alleine. Keine Frau dabei. Die anderen Menschen, die ich sonst zu sehen bekam, waren eigentlich in zwei Gruppen einzuteilen. Die Einen sahen irgendwie seriös aus waren aber meist ganz schön dumm. Die Anderen waren finstere Typen, hatten müffelige Ledersachen an und beiden gemein war, das sie mich immer ihren Frauen vorstellten. Dieser hier sah normal aus, stellte Fragen zu meiner Vergangenheit und wollte sich irgendwann sogar auf mich draufsetzen. "Yess, nimm mich!", dachte ich. "Kann man die hinten höher legen? Die Gabel vielleicht weiter reinschieben?". Solche Fragen kannte ich nicht. Ich wusste nichts damit anzufangen, aber irgendwie waren da "gute Vibrations". "Die nehme ich". Das wollte ich hören. Ich war glücklich!

Alles wurde gut, wie es weiterging erzähle ich ein anderes mal. Jetzt bin ich echt fertig, eingangs habe ich ja schon erwähnt... ich fühle mich wie 140. Aber aufgeben kommt nicht in Frage. Wir arbeiten dran. Ich kann immer noch meine Reserven mobilisieren, hin- und wieder bekomme ich eine Bluttransfusion und neue Pellen. Aber ich saufe, das muss ich mir abgewöhnen. Und bin irgendwie manchmal klapperig.
Im letzten Winter war ich sogar total antriebslos. Nun sind wir glaube ich im Urlaub um die Zeit bis zum Krankenhausaufenthalt (eine Sportklinik!) zu überbrücken. Urlaub ist auch leicht gesagt. Ist eher so ein Aktivurlaub, ich muss mehr leisten als je zuvor. Sonst wurde so ein bis zweimal im Jahr Höchstleistung von mir gefordert, jetzt wird es mir jeden Tag so richtig besorgt.
Oft macht es Spass, aber ich habe auch manchmal keine Lust. Dann stelle ich mich "klapprig" und es wirkt. Ich werde dann besonders beachtet, irgendwas feines gibt es dann immer. Frisches Öl, Super Plus, neue Zündkerzen und meine oft so schlappe Primärkette ist danach auch immer ganz gespannt. Naja, wie gesagt... Ich bin jetzt müde. Heute wird gezeltet.
14.5.09
Die kulturelle Subversivmesse in Linz, da bin ich dabei!


Wiederstandsstandort Linz, wär das in Hamburg bräuchte man wohl einen Taucheranzug...
Subversive Programmübersicht klingt interessant. Der Ikea Event würde mich auch interessieren, aber ist leider am Freitag. Da muss ich ja arbeiten. Aber Radical Clown Army, Neigungsgruppe Donauschwimmen hört sich auch spannend an. Ich werde an die Flora denken und berichten...
Obaöstarreich is vo da Greß und vo de Leit des drittgreßte Bundeslaund.
Wikipedia auf Oberösterreichisch über Oberösterreich...
Ich lerne noch :-)
Obaöstarreich wird traditionell in vier Vierdl êîtåut, s'Hausruckvierdl, s'Înnvierdl, s'Mühvierdl und s'Trâûvierdl. Heitzutågs wird meistns da Bereich zwischn de Städt Linz, Efading, Wös, Steyr und Enns als Obaöstarreichischa Zentralraum gnennt. Nem da åidn Êîtåulung wird heint a s'Trâûvierdl in Såizkåmmaguad, de Region Pyhrn-Eisenwurzn undn Zentralraum auftrennt.
Ich lerne noch :-)
Obaöstarreich wird traditionell in vier Vierdl êîtåut, s'Hausruckvierdl, s'Înnvierdl, s'Mühvierdl und s'Trâûvierdl. Heitzutågs wird meistns da Bereich zwischn de Städt Linz, Efading, Wös, Steyr und Enns als Obaöstarreichischa Zentralraum gnennt. Nem da åidn Êîtåulung wird heint a s'Trâûvierdl in Såizkåmmaguad, de Region Pyhrn-Eisenwurzn undn Zentralraum auftrennt.
Un I woan in Såizkåmmaguad
10.5.09
Trübe Aussichten...

...die Grossglockner Hochalpenstrasse ist nun auf. Nutz ja nix, wat mut dat mut. Na ja, mit gesenktem Haupt werden wir diese Bürde meistern und letztlich hat man sich doch dann ein Eis verdient, oder?
Wien war nicht angesagt, dafür Alpen, Kurven, Bananensplitt, Rollsplitt und Ausritt in den Sonnenuntergang...
... Wien ist fad ;-) Also nicht die 500km Reise zu den chromblitzenden Zahnwälten. Besser ist folgendes Programm gewesen:
- Samstag, morgens, Reifen wechseln. Der nette Hinterhofwerkstattbesitzer aus Schwanstadt lässt mich werkeln. Mopett an die Hebebühne getütert und naufi :-) Alles prima geklappt, es gab sogar Werkzeug in zölligen Grössen.
- 12.00 Uhr, der Reifen muss eingefahren werden. Geht los. Atterseerunde mit steigendem Winkel die Pelle schön rund einfahren. So zweihundert Kilometer sollten es schon sein bis der Gummi sich seiner Fertigungsrückstände entledigt hat. Passt schon!
- Wir lernen: Schwäne sind cool in Austria, Rollsplitt auf der Strasse wird nicht angekündigt, ausgeschilderte "gefährliche Kurven" sind wenigsten ein bisschen gefährlicher als in Schleswig-Holstein und das (A) auf dem Nummernschild der Österreicher steht nicht für Anfänger.
- Nach Hause. Einen Kaffee und Wolfgang anrufen. Was geht? Nix, einfach rumsitzen in der Salzburger Altstadt. Passt auch. Eine dreiviertel Stunde später nehme ich im SchickiMicki Viertel in Salzburgs Altstadt platz. Es ist lustig, Salzburg ist eine Schnöselhochburg. Schmäh! Caféracing 213.
- Wir sind nicht zum Spass draussen. Fahren muss mal sein. Wir caféracen mit zwei Buells, Nightrod und der 213 zur Eisdiele. Ca. 4km, das Schafft einen und die stärkende Kraft eines Bananensplitt Bechers ist dringend nötig.
- Nach Hause, Fliegenleichen vom Mopett kratzen, duschen und Bett. Feiner Tag. Kein Regen. Prognose: aufwärts!
- Sonntag, ein sonniger noch dazu. Was tut man? Mopett putzen, Öl nachsehen, Roadkäppchen aufi und ab dafür.
- Hintenrum nach Straßwalchen, ein Kaffee an der "Promenade", die 213 tickert. 11.30 sind wir in Frankenmarkt verabredet. Eine SMS verschiebt die Verabredung,Elisabeth muss noch Salzburg erkunden :-) Also kann man einen Umweg zum Ziel wählen.
- Umweg um den Mondsee, der Tag fängt gut an. Punkt zwölf ist der Treffpunkt erreicht, Frankenmarkt, Gasthof "Zur Post" eine Stätte der Ungemütlichkeit. Der Inahaber ist mit seiner Lebenssituation offensichtlich nicht zufrieden. Immerhin, wiederwillig bekomme ich einen Kaffee und keine Schläge.
- Sightseeing in Salzburg beendet, Elisabeth ist auch begeistert vom Service des Gastwirtes. Wir machen uns auf in Richtung der Seen und Berge. Ich bezahle ein Wasser und hoffe mir auf diese Weise eine weit teurere Gegeneinladung zu erschleichen. Die Rechnung geht auf :-)
- Attersee, bergauf gen Ischl. 27 Grad. Kurven, Berge, klare Bäche und Schnee auf den Bergspitzen. Es könnte schlimmer sein.
- Die 213 brummt durch die Tunnel nach Gmunden. Kleiner Tunnel, grosses Kino. Hinter mir lärmt die original "Terminator" FatBoy. Man ist doch schon mit Kleinigkeiten zufrieden zu stellen.
- Wie beendet man einen Tag der so, sagen wir mal "zufriedenstellend" begonnen hat? Mit einem Ausritt vielleicht. Auf einem lieben Pferd in den Sonnenuntergang reiten. Ja, ok. Passt schon. Nehmen wir. Essen? Na gut, grillen bei den Nachbarn. Leicht bekleidete Südtirolerinnen fächern uns Luft zu während ich mit Früchten gefüttert werde und mir der Prosecco im Bauchnabel kribbelt. Die Ruhe wird nur gestört vom brubbeln des V8 Rams der gerade auf den Hof fährt um meine gestern bestellte V-Rod Muscle anzuliefern. Die Südtirolerinnen reissen sich die spärlichen Textilfetzen vom Leib um den glitzernden, mattschwarzen Lack der Maschine zu streicheln... UUUPS, war wohl kurz eingenickt. Aber gegrillt haben wir trotzdem noch.
9.5.09
Ein Cola büde...

...das Cola von Red Bull ist mein neues Lieblingsgetränk. Eine klare Sache, zumal RB durch die Benennung "das Cola" endlich klarstellt das ein Cola(getränk) kein Mädchen ist. Probiert es mal aus, schmeckt interessant.
Petra hat Schweissfüsse...

...immer Abends kommt Sie raus und lüftet. Sie kann nicht offen mit Ihrem Problem umgehen, daher lebt Sie zurückgezogen und menschenscheu in einem, ja man muss es schon so nennen; in einem wirklichen Loch. Sitzt Sie in dem Loch, schwirren Fliegen umher, so sehr müffeln Ihre kleinen Füsse. Nun hat Petra sich aber überwunden, Sie denkt sogar darüber nach, in einer Mittagstalkshow über Ihr Problem zu reden. Erster Erfolg ist das hier zu beschauende Foto (ich habe verschwiegen das ich es ins Internet stelle...). Hoffen wir das sich Ihr Selbstbewusstsein weiter steigert.
Horst ist tot
Seit nun über zehn Tagen ist ihre Ecke leer. Und immer noch fällt der erste Blick beim betreten der Küche auf "ihr Plätzchen". Wie immer spricht man sie an, aber das "Horst, alter!" verpufft im leeren Raum. Die Lücke lässt sich nicht schliessen und mit diesem Nachruf gedenken wir Horst (+ 28.4.09).
Die Beisetzung erfolgte mit 1000Watt im engsten Kreise Ihrer Artgenossen.
Die Beisetzung erfolgte mit 1000Watt im engsten Kreise Ihrer Artgenossen.
8.5.09
Der Reifen ist goar und in Wien zelebriert sich der HOG Mop
Erster Kommentar von André zu meinem Mopett war: "Der Reifen muss neu!". Und da hat er recht. Ein gutes Ergebnis im täglichen Kampf auf der Strasse erzielt man nur mit perfekt vorbereitetem Material. So ist das nun mal. Nun liegt hier des neue Stück Rundgummi von Bridgestone und muss naufi. Wenn der Alte aufi ist muss ein Neuer naufi. Klar. Aber Pöndorf ist ganz pön schräg. Es Kradl bleibt ohne Vorderrad einfach nicht stehen. Aber wir waren ja auf Kennenlerntour und haben den netten Hinterhofmotorradwerkstattinhaber aus Schwanstadt kennengelernt.
Dort darf ich nun morgen mein Radl ausbauen (nausi baun?). Das ist nett. Der lokale, nicht autorisierte Harley-Höker bestand darauf in seiner Werkstatt nur selber an irgendwelchen Krädern zu frikkeln. Er nimmt das ernst. Aus erster Hand weiss ich das er nicht immer so glücklich mit seiner Besitzstandswahrung war. W aus Salzburg hat mal was sehr persönliches in die Frau des Harley-Hökers geschoben. Das prägt natürlich, daher ist es Ihm nachzusehen das er keinen anderen ranlässt... Wie auch immer, ich hoffe nun morgen Nachmittag gut behütet mit frischem Gummi unterwegs zu sein.
Vielleicht fahre ich danach zum Zahnwalt Treffen nach Vienna. Dort hat sich die durchlauchte Gesellschaft der "Harley Owner Group" herabgelassen den Pöbel einzuladen und mal zu zeigen wo der Rocker die Franse hängen hat. Wenn es ähnlich wie in Hamburg zugeht, so ist mit vielen schäbigen Beifahrerinnen zu rechnen, die gerne mal ihre Brüste in die Umwelt halten wollen. Das will man doch sehen. Ich schaue dem Tag positiv gestimmt entgegen und werde den Fotoapperat mitnehmen.
Am Sonntag bietet sich die Chance, die UV bedingten Hautirritationen zu intensivieren. Es sollen 27 Grad werden. Ich werde meinen Tarnhut tragen müssen...
Dort darf ich nun morgen mein Radl ausbauen (nausi baun?). Das ist nett. Der lokale, nicht autorisierte Harley-Höker bestand darauf in seiner Werkstatt nur selber an irgendwelchen Krädern zu frikkeln. Er nimmt das ernst. Aus erster Hand weiss ich das er nicht immer so glücklich mit seiner Besitzstandswahrung war. W aus Salzburg hat mal was sehr persönliches in die Frau des Harley-Hökers geschoben. Das prägt natürlich, daher ist es Ihm nachzusehen das er keinen anderen ranlässt... Wie auch immer, ich hoffe nun morgen Nachmittag gut behütet mit frischem Gummi unterwegs zu sein.
Vielleicht fahre ich danach zum Zahnwalt Treffen nach Vienna. Dort hat sich die durchlauchte Gesellschaft der "Harley Owner Group" herabgelassen den Pöbel einzuladen und mal zu zeigen wo der Rocker die Franse hängen hat. Wenn es ähnlich wie in Hamburg zugeht, so ist mit vielen schäbigen Beifahrerinnen zu rechnen, die gerne mal ihre Brüste in die Umwelt halten wollen. Das will man doch sehen. Ich schaue dem Tag positiv gestimmt entgegen und werde den Fotoapperat mitnehmen.
Am Sonntag bietet sich die Chance, die UV bedingten Hautirritationen zu intensivieren. Es sollen 27 Grad werden. Ich werde meinen Tarnhut tragen müssen...
Juchuuu! Ich habe gewonnen...
kam heute per eMail und es ist unbedingt lesenswert!
OFFIZIELLE GEWINNBENACHRITIGUNG
Lieber Gewinner,
Wir sind zufrieden, Sie heute am 08Th MAY 2009 der Ergebnisse Euromillones Lotterien primitiv international zu informieren,
hielt am 22nd APRIL 2009 als ein Teil unserer Goldgrube Bonanza fest des Jahres 2009. Ihr Name beigefьgt an der Karte No 134-03650116-211,
Glьckszahlen 01-04-18-32-40-46+06-07, Seriennummer 01-4276, mit GRUPPE -ZAHL 01-4276/ES/08/DE, KENNZIFFER MOBIG/77/575/211/0508
die Lotterie auf der 3.Kategorie gewann hat.GLЬCKWЬNSCHE!!
OFFIZIELLE GEWINNBENACHRITIGUNG
Lieber Gewinner,
Wir sind zufrieden, Sie heute am 08Th MAY 2009 der Ergebnisse Euromillones Lotterien primitiv international zu informieren,
hielt am 22nd APRIL 2009 als ein Teil unserer Goldgrube Bonanza fest des Jahres 2009. Ihr Name beigefьgt an der Karte No 134-03650116-211,
Glьckszahlen 01-04-18-32-40-46+06-07, Seriennummer 01-4276, mit GRUPPE -ZAHL 01-4276/ES/08/DE, KENNZIFFER MOBIG/77/575/211/0508
die Lotterie auf der 3.Kategorie gewann hat.GLЬCKWЬNSCHE!!
6.5.09
Mit Wolfgang und Tom auf dem Friedhof
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